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Home Blog Blog 07.12.2005 - Drei Gigs in 24 Stunden

07.12.2005 - Drei Gigs in 24 Stunden

Ahoi!

Uff. Das Wochenende habe ich überstanden. Seit heute bin ich sogar fast wieder wach. Und es war sehr schön. Erst ging es nach Heide. Ein netter kleiner Saal, der doch sehr schön gefüllt war. Auf dem Weg dahin wurden wir wieder beim Burger King an der Abfahrt Itzehoe bestens versorgt. Drea die sonst nicht so gerne bei BK isst, meinte sogar, dass sie noch nie so einen leckeren BK-Burger gegessen hat, wie dort (*schleichwerbungmach* ... war aber wirklich so!).
Am Samstag sind wir nach Süderbrarup gefahren, in die völlig unterkühlte Angelnhalle. Das Publikum war zwar alles andere als unterkühlt, aber das nützte für die Bekleidung auch nicht so viel... Vorweg gab es erstmal lecker Grünkohl mit allem drum und dran. Bei der Gelegenheit haben wir auch endlich wir wieder mit den Drangdüwels gespielt. Bei denen hat am Schlagzeug niemand anderes ausgeholfen als Arndt, der sich u.a. sonst bei uns um die Drum-Backline kümmert. Und um unsere Getränke. Und so vieles mehr. Klaus und ich haben schön an Refrain-Variationen für die Butterfahrt gearbeitet (Bruder, Oma, Sohn und Tante - Alle geben sich die Kante; Bruder, Oma, Vater, Schwestern - Alle saufen schon seit gestern; Bruder, Oma und die Chose haben schon eine Zirrhose)
Nach dem Gig ging es dann nach Hause. Im Bus konnte ich dann immerhin anderthalb Stunden schlafen. Zu Hause habe ich dann meine Sachen in den Bus gepackt und bin zur Fischauktionshalle geeiert. Dort Bekannte von Olli Sell getroffen, der damals im Delphi getrommelt hat. Einer von “Skorbut” hat sich an dem Morgen um den Ton gekümmert. Naja, dann fröhlich gemuckt und um 11.15 war ich mit allem durch und fuhr zurück nach Hause. Kurz ab unter die Dusche und dann noch mal für ein Stündchen hingelegt. Gegen zwei klingelte es dann auch wieder an der Tür und ab in den Torfrock-Bus. Und just als ich drinsaß, merkte ich, wie sehr ich mich doch bei den Torfis zu Hause fühle, wieviel Kraft ich auf einmal wieder hatte und wieviel Lust auf diesen Gig am Abend. Ganz egal ob ich geschlafen habe oder nicht.
Die Location bei Cuxhaven war eine Disco. So eine, wo wir sonst wahrscheinlich nicht reingelassen würden. Aber es war doch sehr nett. Ein oberleckeres Essen, ein guter Monitorsound für mich, da das Schlagzeug aus einer verspiegelten Ecke hinter mir schön knallte. Komisch war nur dass der Saal kaum Reflektionen hatte und für unsere Ohren gar nicht so rock’n’rollig klang. Aber Torben war zufrieden und nächstes Jahr sollen wir dort anscheinend wieder aufspielen. Zwischendurch merkte ich zwar schon, dass ich eher kein Bier trinken sollte (bei so wenig Schlaf...), aber ich hatte nicht das Gefühl, dass ich mich irgendwie zurückhalten musste. Nach dem Gig fühlte ich mich aber auch wirklich zu recht erschöpft.
Morgen bestelle ich mir Otoplastiken, um dem InEar-Monitoring noch mal eine Chance zu geben, checke bei Stefan noch mal meinen Ibanez-Bass, da hat doch die Elektronik gelitten. Und dann geht es Freitag wieder los. Ab nach Bremen und Aurich (das ostfriesische Wort für schmerzhaft). Samstag werde ich ein bisschen durch die Stadt eiern und mich noch auf den Sonntag vorbereiten. Da soll ich dann nachmittags noch für “Nine Feet Underground” ein paar Gitarrensachen einspielen. Es bleibt also unterhaltsam und bunt.
Bis dann
Volker

 

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