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Home Blog Blog 11.12.2006 - Live aus Cloppenburg

11.12.2006 - Live aus Cloppenburg

Moinsen!

Mit dem gestrigen Gig in Aurich haben wir ein Drittel der Tour rum. Zeit mal ein paar Dinge Revue passieren zu lassen. Von den ersten sechs Gigs waren vier schon mal ausverkauft. Dass Aurich nicht ausverkauft war, ist schön, da sonst im Foyer zu viele Leute zu wenig gesehen und gehört hätten. Und das wollen wir ja nicht, hm? Vielleicht hat der Veranstalter nach den Beschwerden im letzten Jahr  auch einfach nicht so viel in den Verkauf gegeben. Auch das wäre okay.
Worpswede war wieder sehr angenehm. Nur etwas warm. So mit Schnee und Winter letztes Jahr machte es doch mehr Spaß, die Weihnachtstour zu beginnen.
Nach dem Gig in Süderbrarup ging es ja direkt mit der Radioband auf den Fischmarkt. Und es war der geilste Fischmarkt-Gig, den ich bisher gespielt habe. Gute Stimmung bei uns und bei den Leuten, alles entspannt. Das könnte ich öfter so haben. Drei Tage später dann der Gig in Lübeck. Viele Gedanken in Papi. Vor zwei Jahren hatte ich mächtig Pipi in den Augen, als beim Soundcheck meine Familie zu ihrem ersten Torfrock-Gig reinkam. Letztes Jahr habe ich ihn noch vorher im Krankenhaus besucht, da hatte er gerade die OP hinter sich. Und dieses Jahr war ich in Gedanken viel bei ihm. Schön war auch Cousine, Onkel Tante etc. dabei zu haben.
Als Klaus und ich vor dem Gig die Aufforderung für das “Torfmoorholm sucht den Torfrock-Star”-Casting in die Kamera gesprochen haben, gefiel dem Produzenten der Doku meine Stimme so gut, dass er sich überlegt, mich als Off-Sprecher der Doku zu nehmen. War ja cool. Leider ist noch nicht raus, ob überhaupt ein Off-Sprecher eingesetzt werden soll... Schauen wir mal. Wäre ja nach Volker als Märchenonkel Anfang des Jahres ein schöner Jahresabschluss. Ansonsten habe ich von Mittwoch bis einschließlich heute die Klappe gehalten, um die Stimme zu schonen. Vor dem Gig vorsichtig einsingen (Danke, Rale!) und dann mit gebremstem Schaum die wichtigsten Backings anbieten.
Hoffentlich ist die Stimme morgen wieder fit, wenn ich die Weihnachtsgeschichten im Cons lesen soll. Statt “Hilfe, die Herdmanns kommen” werde ich was von Robert Gernhardt und Dietmar Wischmeyer lesen. Die Herdmanns zeitlich auf eine halbe Stunde zu reduzieren, fand ich leider doch zu unbefriedigend. Oder ich hatte nicht die Zeit mich dafür lange genug hinzusetzen. Eine ganze Stunde oder zumindest ‘ne dreiviertel wäre da schon besser gewesen.
Heute sind wir in Cloppenburg wo wir vor zwei Jahren nach dem Gig meine erste Bagaluten-Wiehnachtstour bei dem einen oder anderen Gläschen Ouzo im Akropolis beendet haben. Heute sind wir aber nicht in der grauenhaften Viehhalle wie damals, sondern in der Stadthalle. Besser ist das. So, Olli fängt gerade mit dem Soundcheck an. Dann bin ich auch gleich an der Reihe. Mittlerweile habe ich auch ein gutes Verhältnis von Lautstärke, Hörverträglichkeit und Feeling auf der Bühne gefunden. Für die gesunden nächsten zehn Jahre. In dem Sinne werde ich jetzt mal an die Arbeit gehen.
Bis demnächst

Volker

 

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