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Home Blog Blog 18.12.2004 - Das erste Mal mit Torfrock in der Sporthalle

18.12.2004 - Das erste Mal mit Torfrock in der Sporthalle

Moinmoin!

Es ist Samstag, der 18.12.04, 10:20. Ich bin aufgewacht, noch hundemüde, aber kann nicht mehr schlafen. Ich denke die ganze Zeit daran, wie berauschend das gestern in der Sporthalle war. Ja, das waren  echt geile Tage. Es ging schon am Mittwoch in Lübeck los. Dass ich dort mal gearbeitet hatte, habe ich ja schon geschrieben. Da ist halt viel persönliche Historie.
Meine Eltern und mein Schwesterherz  waren da. Weil meine Mutter im Sommer ziemlich krank war und nicht in den Stadtpark oder nach Glinde kommen konnte, war das etwas ganz besonderes. Und jetzt sah sie mich zum ersten Mal mit Torfrock. Vor so  einer großartigen Kulisse. Das gab dann schon mal  Pipi inne Augen. Und ich rede von meinen.
Der Sound in der Halle ist großartig und wir waren gut drauf (auch wenn jemand das bezweifelte), aber  wann sind wir das nicht. Ingo war auch da, mein Vorgänger am Torfrock-Bass. Er hat es endlich geschafft, auch mal wieder vorbeizuschauen. Und wie geil war das dann bei der ersten Nummer nicht nur aus alten  Ratzeburger Zeiten Stefan zu sehen, einen Freund mit dem wir in unserer damaligen Band Anfang der 90er des öfteren was unternommen haben, sondern dann auch noch Volli, den zweiten Sänger dieser Band. Seine  Freundin (oder Ex-Freundin, weiß ja nicht, ihr wart beide Male einzeln unterwegs?), habe ich ja schon beim Werner-Rennen zufälligerweise in der dritten Reihe stehen sehen. Also, ihr beiden: Wenn ich das hier  lest, mailt mich doch mal an. Ich habe eure Tel.-Nummern genauso verschüsselt, wie  ihr wohl meine (unter der ich eh schon lange nicht mehr erreichbar bin).
Es war für mich ein schöner Abend und um  Mitternacht haben wir dann noch mit einem Gläschen Sekt auf den Geburtstach meiner Mutter angestoßen, die hatte nämlich am nächsten Tag.

Tja, und dann der Freitag. Alsterdorfer Sporthalle. Um 16.00 Uhr kam  ich an, die Technik wurde zum Teil noch aufgebaut und ausgerichtet. De Drangdüwels wollten gleich Soundcheck machen und ich hab ihrem Sänger Burkhard den Rest von einem Freddy-Quinn-Weihnachtslied zu Ende  vorgesungen. Am Mittwoch konnte ich das nicht, da war er mittendrin weggelaufen... Komisch... Versteh ich gar nicht....
Als Kauke, der DD-Drummer, Soundcheck machte, hörte ich wie die Halle klingt. Mein  Gott... Naja... Nützt ja nix... Ich wollte dort wenigstens heute, wenigstens einmal ohne In-Ear-Monitoring spielen. Ich wollte alles von euch mitkriegen. Christoph hat mich noch getröstet: Du, wenn nachher  Leute drin sind.... dann klingt das auch nicht besser!
Nachdem die Drangdüwels wieder einen geilen Gig hingelegt hatten, ging es dann los. Andy ließ das Hallenlicht ausschalten und... wow, was für ein  Lärm, was für eine Kulisse.
Der Sound ist dann doch nicht so problematisch und Schwund ist überall. Und solange ich Olli gut höre, muss ich  mich eh keine großen Sorgen machen. Also einfach Spaß  haben und diesen besonderen Abend genießen.
Klaus bewies ein ums andere Mal ein gutes Reaktionsvermögen und schaffte es, verirrten Bierbechern auszuweichen. Wie in Lübeck war auch Sven Hallik wieder   für zwei Lieder mit dabei. Und bei Karola wurden wie mit Krabben überworfen. Ich habe zu Klaus schon gesagt: Wehe, er schreibt mal ein Lied über Felsbrocken oder Dachlatten. Und wundert euch nicht, wenn wir  uns nicht trauen, Walfang zu spielen.
Leute, ihr habt uns Spaß gemacht. Und dann, siehe da beim Reh... Bei diesem Lied aus Anlass eines christlichen Festes kam Leyla auf die Bühne und machte Bauchtanz.  Wenn das nicht Multi-Kulti ist. Und wir vier wussten alle nichts davon. Unser Grinsen hätte man operativ entfernen müssen.
Was für ein großartiger Abend. Mein Hemd war schweißnass, einfach nass, das ist  immer ein guter Indikator. Und bis zum nächsten Mal in der Sporthalle ist es doch noch so lange hin. Egal, wir haben ja jetzt noch ein paar schöne Gigs auf dem Plan, morgen geht es schon wieder los. Was für  eine schöne Art und Weise ein Jahr ausklingen zu lassen.
Und nun werde ich mal schauen, ob ich doch noch etwas Schlaf finde.

Bis dann
Volker

P.S.: Den Sonderpreis für die weiteste Anreise bekam  gestern ein Fan aus der Schweiz. Den haben wir bei unserem Südtour-Gig in Karlsruhe kennengelernt. Und der ist nur für die Bagaluten-Wiehnacht angereist. Schöne Grüße, ich werde mir nachher mal die Baseler  Leckerli antun!!!

 

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